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Ein Forschungsteam von Kunstuniversität und Universität Linz spinnt Visionen, wie man mit neuen Techniken und Biomaterialien der ressourcenintensiven Modeindustrie die Stirn bieten könnte. Sie ist nur etwa zwanzig Zentimeter lang und wirkt wie eine Puppenhose. Das Material ist labberig, die bräunliche Farbe und der simple Schnitt wenig ansprechend. Und doch ist sie eine kleine Revolution, die in einem Linzer Labor gewachsene und anschließend geerntete Hose aus Bakterienzellulose. Sie besteht zu hundert Prozent aus natürlichen, abbaubaren Materialien und kommt ohne jene aufwendigen und ressourcenintensiven Prozesse aus, die die Textilindustrie zum Klimasorgenkind machen. Entstanden ist die Mini-Hose aus einer Zusammenarbeit von Christiane Luible-Bär und Johannes Braumann von der Kunstuniversität Linz mit Werner Baumgartner, Leiter des Instituts für Medizin- und Biomechatronik der Universität Linz (JKU).